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Aus der ursprünglichen Form des BMX-Sports entstanden die zwei Disziplinen Race und Freestyle.

 

Race

Seinen Anfang nahm der BMX-Rennsport wohl überall auf der Welt, wo Kinder und Jugendliche sich abseits von Straßen im Gelände mit ihren Rädern die ersten Rennen lieferten, über Hügel sprangen und versuchten, es den Motocross Fahrern auf ihren Motorrädern gleichzutun. Die ersten Bahnen wurden wohl in Kalifornien Anfang der siebziger Jahre gebaut, und so entwickelte sich der BMX-Rennsport von seinen Anfängen bis zum heutigen Tag kontinuierlich weiter. Die Bahnen wurden anspruchsvoller, mit größeren und technisch schwieriger zu fahrenden Hindernissen, betonierten Kurven und Starthügeln, bis hin zu Flutlichtanlagen und Tribünen.  Im Jahr 2005 ist die Anzahl der Bahnen in Deutschland zwar nicht mehr so hoch wie in der Blütezeit des BMX-Sports Mitte der 1980er Jahre, aber die bestehenden Anlagen wie z. B. Kolbermoor, Betzingen, Königsbrunn, Weilheim, Weiterstadt, Bremen, Bispingen und Plessa zeichnen sich durch einen hohen Anspruch und ständige Weiterentwicklung aus.

Die deutschen Racer zählten Mitte der achtziger Jahre zu den besten Europas, und Namen wie Uwe Sturm, Andreas Tittmann, Ivi Vidakovic, Uli Maurer, Bert Rückert, Rainer Schadowski, Oli Kienzle, Heiko Hirzbruch, Markus Blau, und Alex Bohnenstengel erreichten vordere Plätze bei internationalen Wettkämpfen.

In den Neunzigern waren es Elitefahrer wie Frank Brix, Steffen Lehman, Jochen Beurer, Tim Simon, Kai Lehmann und Kerstin Munski, die den deutschen Rennsport international erfolgreich vertraten.

Im Jahr 2007 sind es mit Sicht auf die Olympischen Spiele 2008 Fahrer wie Markus Huber, Florian Ludewig, Simon Schirle und Maik Baier, die versuchen gegen die starken Nationen wie Frankreich, Amerika, die Schweiz, Holland und Tschechien zu bestehen.

 

Freestyle

Später entstand das etwas freiere Fahren mit dem BMX-Rad, bei dem es nur noch um die Tricks, den dazu benötigten Mut und die Geschicklichkeit, und nicht mehr nur um die Geschwindigkeit wie beim Race ging. Die vor allem durch die X-Games bekannt gewordene Disziplin Freestyle gliedert sich in folgende Teildisziplinen:

Vert: Es wird in einer aus dem Skateboarding bekannten Halfpipe  gefahren.

Flatland: Diese Art erinnert an modernes Kunstradfahren mit Ziel einer ästhetischen Abfolge verschiedenster spezieller Trickkombinationen auf der ebenen Fläche.

Street: Die wohl beliebteste Disziplin, in der auf allem gefahren wird, was man auf der Straße findet. Dazu gehören Treppengeländer, Kunstwerke und Hauswände. 

Dirtjump/Trails: In diesem Fall springen die Fahrer über Erdhügel und machen Tricks in der Luft. Die Fahrer fahren ohne Pegs.

Park: Gefahren wird auf einer eingegrenzten Fläche, auf der Rampen, Sprünge und andere Hindernisse aufgebaut sind. Die Reihenfolge, in der Hindernisse benutzt werden, ist nicht festgelegt. Der Park ist die organisierte Form des Street-Fahrens.

Die einzelnen Disziplinen gehen teilweise stark ineinander über, d. h. man kann z. B. Tricks aus Dirt auch beim Park-Fahren machen, wobei es für Flatland von Vorteil ist, ein spezielles BMX zu fahren, dessen Rahmen einen kürzeren Radstand hat.

 

Tricks

Beliebte bzw. bekannte Tricks sind z. B.:

  • X-up: man dreht den Lenker im Flug um 180° ohne dabei los zu lassen – die Arme bilden ein X. (siehe Bild ganz oben)
  • Barspin: Lenker loslassen und ihn dabei um 360° drehen.
  • Abubaca: Eine Rampe hochfahren und mit dem Hinterrad auf dem so genannten Coping (englisch für Mauerkrone, wobei ein Rohr gemeint ist, welches meistens zwischen Rampenplattform und Rundung angebracht wird) landen, nachdem man in die Luft gesprungen ist. Danach springt man rückwärts (fakie) zurück in die Rampe.
  • Fufanu: ähnlich dem Abubaca, jedoch springt man vom Coping nicht rückwärts zurück, sondern dreht sich im Sprung um 180°, um regulär weiterfahren zu können.
  • Tabletop: das Rad wird in der Luft „auf die Seite gelegt“.
  • 180°: Drehung in der Luft um 180° um die eigene Achse.
  • 360°: man dreht sich in der Luft um 360°.
  • Backflip: man macht einen Rückwärtssalto in der Luft.
  • Flair: man macht einen Backflip mit einem 180°.
  • Frontflip: man machte einen Vorwärtsalto in der Luft.
  • Tailwhip: man hält den Lenker fest und dreht das restliche Fahrrad um 360° bis man es wieder „fangen“ kann.
  • Superman: Die Beine werden nach hinten lang durchgestreckt, so dass der Körper eine Linie bildet und man sich nur noch mit den Armen festhält.
  • Turndown: Das Rad wird seitlich eingedreht, d. h. man streckt die Beine durch und dreht den Hinterbau und den Lenker ca. 90° in entgegengesetzte Richtung, bestenfalls ist das Vorderrad mit dem Hinteren auf einer Linie, das Rad steht dabei steil in der Luft sodass man nach unten guckt.
  • Crankflip: Man springt kurz vom Rad ab (meistens in der Luft) und lässt durch eine kurze Bewegung der Füße beim Absprung die Kurbel einmal (rückwärts) rotieren bis sie wieder horizontal steht und man mit den Füßen auf den Pedalen landen kann.
  • Endo: Man bremst aus der Fahrt mit der Vorderradbremse, um nur auf dem Vorderrad zu balancieren. Im Idealfall kann man den Endo mehrere Sekunden lang halten und dabei das Hinterrad besonders hoch halten. Er ist die Basis für viele Tricks im Street-Bereich. Eine besondere Variante ist der Curb Endo, bei dem man auf einen Bordstein zufährt und erst im letzten Moment die Bremse zieht, sodass man genau vor der Kante balanciert.

Außerdem gibt es noch sog. „liptricks“ d. h. sie werden an Kanten (copings) von Rampen ausgeführt.Hierzu zählen u. a. die meisten Grinds (Jumpover Grinds ausgenommen), sowie z. B.:

  • Tailtap: wie Fufanu, aber auf der Rampenplattform
  • 540°-Tailtap: man dreht sich im Tailtap um 540°
  • Nosepick: das gleiche wie Tailtap, aber auf dem Vorderrad
  • Footjam Nosepick:Nosepick ohne Vorderbremse, dafür muss der Fuß herhalten
  • Desaster: man dreht sich um 180° und landet mit dem Kettenblatt auf dem Coping
  • Nosepick Tailwhip: wie der Name sagt, ein Tailwhip während eines Nosepicks

Natürlich können sämtliche Liptricks auch kombiniert und verbunden werden, außerdem sind Feeble-, Doublepeg-, und X-upgrind an Quarterpipes auch ohne Pegs auf der Pedale möglich.

 

Grinds

Grinds sind Tricks, die man auf Pegs (den achsverlängernden Stangen an Vorder- und Hinterrad) ausführt. Bei den Namen der Grinds wird oft das „-grind“ am Ende weggelassen, da es für Kenner überflüssig ist. Gegrindet wird hauptsächlich im Street-Bereich.

  • Feeble: Vorderrad auf der Ledge (Mauer) und hinteres Peg auf der Ledge. Nicht ins Deutsche übersetzbar, da dieser Trick aus dem Skateboarden kommt, dort ist die vordere Achse auch auf dem Curb bzw. über dem Rail.
  • Smith: Hinterrad auf der Ledge und vorderes Peg auf der Ledge. Nicht ins Deutsche zu übersetzen, auch dieser Trick kommt aus dem Skateboarding, der Erfinder dieses Tricks hieß ganz einfach Smith.
  • Icepick: Vorderrad in der Luft und das hintere Peg auf der Ledge. Auf Deutsch: Eispickelgrind, da man aussieht als würde man wie ein Eispickel über das Rail oder die Ledge rutschen.
  • Toothpick: Hinterrad in der Luft und das vordere Peg auf der Ledge. Auf Deutsch: Zahnrutsch, da man mit dem vorderen Teil tiefer als der hintere Teil ist.
  • Hangover Toothpick: Wie Toothpick, nur dass das Hinterrad auf der andere Seite der Ledge hängt. Auf deutsch: Häng über Zahnrutsch, da man mit dem vorderen Teil tiefer hängt als mit dem hinteren Teil.
  • 50-50 oder auch Double Peg Grind: Beide Pegs einer Seite auf der Ledge. Auf deutsch heißt dies Doppelpegrutsch.
  • X-up Grind ein 50-50 mit um 180° gedrehtem Lenker, man muss den X-up dabei „falschherum“ machen, da man sonst sehr schlecht aus dem Grind herauskommt
  • Pedalgrind: Man grindet nur auf dem Pedal. Pedalgrind heißt auf deutsch Pedalrutsch.
  • Crankarmslide: Man grindet auf der Kurbel. Crankarmslide heißt auf deutsch Kurbelarmrutsch.
  • Crooked: Man grindet zum Beispiel mit dem vorderen rechten Peg und dem hinteren linken Peg. Man kommt in diese Stellung, indem man das Vorderrad auf die andere Seite des Rails hebt. Er heißt Crooked, die deutsche Übersetzung heißt krumm, da das BMX krumm auf dem Rail hängt.Dieser Grind wird eigentlich nur an Rails ausgeführt, da eine Ledge meist zu breit ist.
  • Overcrooked: Wie Crooked, nur dass man anstatt dem Vorderrad das Hinterrad auf die andere Seite hebt. Er heißt Overcrooked, da man nur einen Jump Over Crooked ausführt.
  • Dann gibt es noch die so genannten Jump Over Grinds bei denen man meist über das Rail springt, da eine Ledge oder ein Curb zu breit dafür ist. Rein theoretisch kann jeder Grind als Jump Over ausgeführt werden, doch je höher das Rail wird und je schwieriger der Grind allein schon ist, desto unmöglicher bzw. besser wird er als Jump Over Grind. Zum Beispiel ist ein Jump Over Icepick bedeutend schwerer als ein Jump Over 50 50, weil man sich bei einem Jump Over Icepick nicht zu weit nach unten oder oben lehnen darf und man sich noch genug zum Rail hin lehnen muss, damit man nicht herunter fällt.
  • Grindgegenstände: Gegrindet wird nur auf Curbs (Mauern die nicht eine Treppe runterführen.), Ledges (Mauern, die an einer Treppe herunterführen), Handrails (Geländer, die an einer Treppe herunterführen) und an Flatrails (Geländer oder Stangen, die nicht an einer Treppe stehen).





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