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Deck:

Das Deck besteht aus kanadischem Bergahorn, da dieser durch den langsamen Wuchs zwar schwerer, aber stabiler ist. Bei regulär gefertigten Boards wird das Holz in sieben Schichten laminiert, die Reihenfolge der Schichten sieht dabei so aus: 2 x längs, 1 x quer, 1 x längs in der Mitte, 1 x quer, 2 x längs. Der Grund für diese Schichtung liegt darin, dass das Deck die größte Belastung in der Längsrichtung erfährt, die Querschichten dienen der weiteren Stabilisierung. Mittlerweile experimentieren die Produzierenden Firmen jedoch mit der Anzahl der Schichten, so gibt es z.B. Decks mit 6 oder 9 Schichten, klarer Vorteil bei 6 Schichten: Die Boards werden leichter, daraus ergibt sich eine erhöhte Drehfreudigkeit und weniger benötigter Kraftaufwand. Aufgrund der fehlenden Schicht leidet natürlich die Haltbarkeit, man kann also sagen, dass sie zum schnelleren Bruch neigen. Auf der anderen Seite gibt es Decks, die aus neun Schichten gefertigt werden. Umgekehrt halten diese Bretter natürlich länger, sind aber nur geringfügig schwerer, weil die Schichten proportional dünner als normale Schichten sind. Das Brett wird durch die hohe Schichtanzahl steifer, wogegen ein 6ply Brett mehr nachgibt, also einen höheren Flex hat.

Trucks:

Achsen bestehen aus dem Hanger und der Base-Plate. Der Hanger steckt mit dem Pivot in der Base-Plate. Die Stabilität und das Lenkverhalten der Achse hängt davon ab, wie der Kingpin in der Base - Plate sitzt und in welchem Winkel der Hanger zur Base-Plate steht. Durch Anziehen, bzw. Lockern der Kingpin-Nut kann die Lenkung härter oder weicher eingestellt werden, ebenso entscheidet die Auswahl der Grommets (soft, medium-soft, medium-hart, hart) über das Lenkverhalten der Achse. Zu beachten ist, dass die Breite der Achse zur Breite des Decks passt. Die Größenangaben der Achsen sind leider nicht einheitlich in Zoll oder mm, wobei obendrein manchmal nur die Breite des Hangers und manchmal auch zusätzlich noch die Länge des Achsstifts gemessen wird.

Grundsätzlich gilt :

  • Decks bis 76/8“ : die schmalste Achse einer Firma
  • Decks ab 7 7/8“ : die mittlere Achse einer Firma
  • Decks ab 8“ : die breiteste Achse einer Firma

Wheels:

Bei der Auswahl der Rollen ist in erster Linie die Größe maßgebend. Eine kleine Rolle (Ø 46 mm - 56 mm) beschleunigt stärker, erreicht aber eine geringere Endgeschwindigkeit, sie ist wendiger und aufgrund der geringeren Masse bei Tricks und Flips leichter zu handhaben. Eine große Rolle (Ø ab 57 mm) ist träger, erreicht aber höhere Geschwindigkeiten und kann diese länger halten. Deshalb gilt: Zum Streetskaten nimmt man kleine Rollen, für die Miniramp mittlere und für die Halfpipe große Rollen. Oder beim Streetskaten: Wer eher langsam fährt und oft anhält, fährt besser mit einer kleinen, wer lange, schnelle Lines fährt, besser mit einer etwas größeren Rolle. Auch hier gilt: Großes Deck, breite Achsen, große Rollen.

Damit die Rollen das Deck nicht berühren und somit blockieren, müssen unbedingt bei den größeren Rollen Space- bzw. Riserpads benutzt werden. Diese liegen zwischen Achse und Deck, sind entweder aus Gummi (Rubber-Pads) und sehr schmal und dienen in erster Linie der Stoßabsorbierung, oder aus Plastik und in verschiedenen Höhen erhältlich. Bei Rollen mit einem Durchmesser bis 57mm nimmt man keine oder Rubberpads, bei Rollen mit einem Durchmesser von 58 - 63mm nimmt man 1/8 oder 3/8 Shockpads (je nach Härte der Lenkung), bei einem Durchmesser bis 70mm nimmt man ½ Stackpads, ab 70 mm hohe Pads.

Die Härte der Rollen wird in A gemessen, je höher die A - Zahl, desto härter die Rollen. Die weichsten Rollen haben 78 A und werden zum Downhillfahren und Cruisen genommen (bis 80 A), die härtesten 103 A (Street, Halfpipe). Auf glattem und hartem Boden ist eine harte Rolle grundsätzlich schneller als eine weiche Rolle gleicher Größe, da die härtere Rolle weniger nachgibt, eine kleinere Auflagefläche bietet und deshalb einen geringeren Rollwiderstand hat. Auf rauem und unebenen Untergrund ist eine weiche Rolle grundsätzlich schneller, da sie die Unebenheiten besser absorbieren kann, statt wie die harte Rolle, abgebremst zu werden. Nicht nur beim Speed, sondern auch bei der Haftung ist die Rollenhärte von Bedeutung: Zunächst einmal haftet eine weiche Rolle grundsätzlich besser. Im Grenzbereich jedoch geht sie abrupt in ein �Weghoppeln“ oder �unkontrolliertes Rutschen“ über, während eine harte Rolle zwar früh die Haftung verliert, jedoch den Vorteil hat, dass die Haftung ganz langsam und kontrollierbar nachlässt.

Bearings:

Jede Rolle wird mit zwei Bearings bestückt, zwischen die Bearings kommt (bei weichen Rollen immer!!) ein Spacer, der verhindern soll, dass sich das Lager eindrückt, wenn die Axle Nuts festgezogen werden, um die Rolle an der Achse zu halten. Der Spacer ist kein Muss, aber durchaus empfehlenswert. Im Gegensatz zu den Inlinern, die große Strecken fahren, spielen die Kugellager bei den Skateboardern nur eine eher untergeordnete Rolle. Sie sollten von guter Qualität und langlebig sein. Grundsätzlich kann jedes Kugellager mit der Normgröße 608 benutzt werden, am besten ist es, wenn sie beidseitig geschlossen sind (608 ZZ), dann sind sie staubdicht und wartungsfrei.

Mounting Screws:

Die Mounting Screws werden von oben durch die Achsbohrungen des Decks gesteckt und halten die Trucks durch Gegenziehen der Mounting Nuts am Deck. Bei der Auswahl der Mounting Screws ist lediglich zu berücksichtigen, ob mit oder ohne Pads gefahren wird. Dabei gilt: Ohne Pads: 7/8“ Länge, mit dünnen Pads: 1“ Länge und mit Stackpads: ab 1 ¼“ Länge. Variationen wie Kreuz, Inbus, oder Self-Locking obliegen des persönlichen Geschmacks.

Griptape:

Jedes Griptape ist selbstklebend und muss daher nur wie ein Sticker auf die Oberseite des Decks geklebt werden. Variationen gibt es in Farbe und �Körnung“ des Gribtapes.







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